Drei Sachen müssen geklärt werden

Dem reichsten Mann der Welt, Elon Musk, steht der Kauf einer der grössten Social Media Plattformen offen. Allerdings müssen drei Sachen geregelt werden.

Kauf noch ausstehend; Bild: CNN

1. Fake Accounts

Ein wichtiger Grund für Musk ist die Anzahl aller Fake Accounts auf der Plattform. Öffentliche Berichte von Twitter selbst sagen, dass weniger als fünf Prozent aller Accounts Fake wären. Musk allerdings hat dabei einige Bedenken. Denn die Anzahl echter Accounts seien eine "wichtige Sache".


2. Schulden

Musk ist zwar der reichste Mensch der Welt, allerdings ist sein Vermögen in Tesla und SpaceX Aktien gebunden. Deshalb wird er einen Kredit aufnehmen müssen und diesen dann mit Tesla Aktien zurückzahlen - so bleibt der ganze Deal steuerfrei.


$33.5 Milliarden sollen von ihm selbst kommen. Der Rest wird von anderen Investoren kommen, wie zum Beispiel Oracle Mitgründer Larry Ellison und die Kryptobörse Binance. Bislang hat er $7.1 Milliarden zusammenbekommen.

3. Einverständnis der Aktionäre

Aktuelle Aktionäre von Twitter haben Zeit bis Ende Juli oder Anfangs August über diesen Deal abzustimmen. Allerdings zeigt sich eine negative Tendenz gegenüber den Deal, denn Musk wurde bereits angeklagt, da der ganze Prozess chaotisch abgewickelt wurde.


Erst wenn diese drei Punkte erfüllt sind, kann Elon Musk den Deal verwicklichen. Ansonsten droht ihm eine Busse von einer Milliarde US-Dollar.